Am Freitag Abend empfing unsere Mannschaft und ihr Trainer Andi Bauer zum letzten Spiel in dieser Eishockey-Saison den TSV Peißenberg. Diese reisten mit vierzehn Feldspielern und zwei Torhütern an. Die Pinguine standen mit achtzehn Spielern und Spielerinnen und zwei Torhütern auf dem Eis.

Das erste Drittel startete und unsere Pinguine zeigten sich wieder von Beginn an konzentriert und engagiert. Peißenberg präsentierte sich ebenso aktiv. Spielzüge und Vorstöße zum gegnerische Tor hin klappten gleichermaßen, bevor es mit einem Spielstand von 0:0 zum ersten Mal an diesem Abend in die Kabine ging.

Das sollte sich nun ändern: Wie letzte Woche im Spiel gegen Landsberg gewannen unsere Pinguine im zweiten Drittel mehr und mehr an Selbstvertrauen und somit auch die Oberhand. In der fünfundzwanzigsten Minute gelang dann Alexander Strobel über Denny Kamyshev und Alexander Weil der erste Treffer für die Pinguine. Manuel Gerner folgte nur wenige Minuten später auf Zuspiel von Denny Kamyshev und Kip Kinkelin. Mit einem verdienten 2:0 ging es in die nächste Pause.

Im letzten Drittel wurde das Spiel härter und die Gäste zogen alle Register. Dies hatte zur Folge, dass Königsbrunn nun permanent unter zahlreichen Strafen zu leiden hatte. Trotzdem behielten die Pinguine die Nerven und auch die Kontrolle über das Spiel. In der siebenundfünfzigsten Spielminute beraumte dann Peißenberg eine Auszeit an und nahm den Torwart vom Eis, um diesen durch einen weiteren Feldspieler zu ersetzten und den Druck zu erhöhen. Königsbrunn stand zu diesem Zeitpunkt mit lediglich drei Mann und ihrem Torhüter Luca Jäger auf dem Eis. Peißenberg hatte aber nun die Rechnung ohne ihre Gastgeber gemacht: Lukas Fischer gelang nun auf Zuspiel von Manuel Gerner aus dem eigenen Drittel heraus, ein “Empty Net Goal” und machte so kurz vor Ende den Sack für seine Pinguine zu. Endstand 3:0.

Am Samstag, den 23.März geht es für unsere Mannschaft ein letztes Mal zusammen aufs Eis – zum Andreas Loth U15-Cup 2024 – nach Schongau, bevor es dann in die verdiente Sommerpause geht.

Text: Sandra Fischer

Bilder: Tina Möller