Nach vier Wochen ohne Spiel starteten die Damen aus Königsbrunn vergangenen Samstag in die Meisterrunde. Trotz der langen Pause konnte man sich schlussendlich souverän mit 8:1 (1:0;3:0;4:1) gegen die Österreichischen Gäste aus Lustenau durchsetzen.
Ausgeruht und mit 12+2 Spielerinnen startete Königsbrunn in die Partie. Die lange Spielpause von vier Wochen merkte man den Mädels im ersten Drittel allerdings etwas an. Gegen die Gäste aus Lustenau kreierte man zwar viele Torchancen, scheiterte allerdings immer wieder an der stark haltenden Torhüterin der Gäste. Bis zur 19. Minute dauerte es, ehe Simone Heidel mit einem schönen Schuss ihr Team in Führung brachte. In der Drittelpause war klar, dass nun endlich die Tore fallen mussten um das Spiel frühzeitig auf die Königsbrunner Seite zu ziehen.

Dies setzen die Damen aus Königsbrunn auch sofort um. In der 23. und 29. Minuten konnte man die Abwehr von Lustenau überwinden
und den Zwischenstand auf 3:0 stellen. Eine wieder mal gute Leistung in der Verteidigung sorgte zusätzlich dafür, dass Lustenau keinen Weg fand um dieses Ergebnis zu verkürzen. Im Gegenteil, kurz vor Drittelende waren es wieder die Königsbrunnerinnen die auf 4:0 davonzogen.

Die Vorentscheidung sollte dann zu Beginn des dritten Drittels erfolgen. Innerhalb von 28 Sekunden gelangen den Damen aus Königsbrunn zwei Treffer und nun hieß es 6:0. Nun war klar, dass man sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen lassen wollte. Weiterhin konzentriert und Diszipliniert sorgte man dafür, dass nicht viel Torchancen auf das eigene Gehäuse kommen sollten. In der 52. und 55. Minute konnte man sogar noch auf 8:0 erhöhen. Der Schlusspunkt sollte dann allerdings den nie aufgebenden Gästen gehören. In der
56. Minute erzielten diese ihren verdienten Ehrentreffer, was die Freude der Damen aus Königsbrunn über die ersten drei Punkte in der Meisterrunde allerdings nicht schmälerte.

“Im ersten Drittel hat man uns die lange Pause ohne Spiel schon angemerkt. Dazu kam noch, dass die Torhüterin von Lustenau sehr gut gehalten hat. Ab dem zweiten Drittel haben wir dann zum Glück unsere Chancen besser genutzt und schlussendlich auch verdient gewonnen. Defensiv haben wir wieder einen guten Job gemacht auch wenn wir leider kurz vor Schluss noch einen Gegentreffer zulassen mussten. Diese Leistung müssen wir auch nächste Woche wieder zeigen, um gegen die noch unbekannten Damen aus Ulm/Neu-Ulm
und vor allem gegen einen der Meisterschaftsfavoriten Mannheim erfolgreich sein zu können.

Tore:
1:0 (18:15) Heidel
2:0 (22:33) Geml-Cefan (Selzer,Eschenlohr)
3:0 (28:33) Eschenlohr (Selzer)
4:0 (39:37) Eschenlohr (Selzer)
5:0 (42:27) Wexel (Eschenlohr)
6:0 (42:55) Wexel (Geml-Cefan)
7:0 (51:32) Selzer (Penalty)
8:0 (54:49) Selzer (Geml-Cefan,Eschenlohr)
8:1 (55:35) Hämmerle (Gehrer)

Strafen:
EV Königsbrunn 0 Minuten
EHC Lustenau 6 Minuten