Am Sonntag musste der EV Königsbrunn auswärts gegen die SG Bad Aibling / Inzell eine deutliche und letztlich auch verdiente Niederlage hinnehmen.
Aus Sicht der Pinguine war es insgesamt ein gebrauchter Tag, an dem über weite Strecken kaum etwas zusammenlief.
Bereits im ersten Drittel zeigte sich, dass Königsbrunn große Probleme hatte, ins Spiel zu finden. Inzell nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und zog schnell davon. Struktur, Zweikampfhärte und Laufbereitschaft fehlten, sodass man mit einem 3:0 Rückstand in die 1. Pause ging.
Erst im zweiten Drittel zeigte Königsbrunn phasenweise ein anderes Gesicht. In dieser Spielphase wurde die Vorgabe des Trainers zumindest ansatzweise umgesetzt. Das spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Den ersten Treffer für Königsbrunn erzielte Simon Buchholz in der 21. Minute im Powerplay. In der 25. Minute verkürzte Julian Diede, vorbereitet von Colin Wacker, weiter. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich zum 3:3 traf David Gerner in der 36. Minute ebenfalls im Powerplay, die Assists kamen von Anton Hörmann und Lorenzo Conti, der sein Debüt für die Pinguine gab. In dieser Phase war Königsbrunn im Spiel, agierte mutiger und strukturierter.
Doch dieser Aufschwung hielt nicht an. Im dritten Drittel verfiel das Team wieder in alte Muster. Ungenaue Pässe, fehlende Abstimmung und zu wenig Gegenwehr machten es Inzell leicht, erneut die Kontrolle zu übernehmen und das Spiel klar für sich zu entscheiden. Königsbrunn fand keine Mittel mehr, um entscheidend dagegenzuhalten. Am Ende stand eine klare 7:3 Niederlage, die aus Königsbrunner
Sicht absolut verdient war.
Bericht: Eva Wolf