Nach der bitteren Niederlage am Freitagabend in Kempten blieb den Pinguinen nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Sonntagnachmittag stand das Spiel gegen den ungeschlagenen ESV Türkheim an. Obwohl Königsbrunn nur mit kleinem Kader angereist war, zeigte man im ersten Drittel eine solide Leistung. Lediglich in der fünften Minute war man geschlagen, als Benjamin Hofmann die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels war Türkheim zwar die bessere Mannschaft, doch Torhüter Robin Rieger und eine starke Defensive hielten die Pinguine im Spiel.
Im zweiten Drittel verloren die Gäste dann aber die Kontrolle über die Partie und so konnte Türkheim offensiv aufspielen. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als die Gastgeber durch Treffer von Maximilian Schorer, Florian Kaiser und Lucas Lerchner bereits auf 4:0 erhöht hatten. Königsbrunn konnte dem wenig entgegensetzen und so baute Türkheim die Führung durch Marco Fichtl, erneut Lucas Lerchner, und Michael Urbanek auf 7:0 aus. Gegen Ende des zweiten Drittels konnten die Pinguine zumindest wieder etwas Ruhe in das Spiel bringen und musste zunächst keine weiteren Gegentore hinnehmen.
Im Schlussabschnitt konnte Türkheim dann aber noch weiter nachlegen. Florian Döring, Fabian Guggemos und Maximilian Schorer stellten für die Gastgeber auf 10:0. In der 49. Spielminute kam es dann zu einer Schrecksekunde, als ein Spieler des EV Königsbrunn mit dem Kopf voraus in die Bande gecheckt wurde und schließlich ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach einer langen Unterbrechung verständigten sich beide Mannschaften darauf, die restliche Spielzeit von der Uhr laufen zu lassen, ohne weiterzuspielen. So blieb es am Ende beim Stand von 10:0 für Türkheim. Im Nachhinein kann der EV Königsbrunn Entwarnung geben, der Spieler hat das Krankenhaus wieder verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Wir wünschen weiterhin eine gute und schnelle Genesung.
Bericht: Johannes Hoose