Nach dem dramatischen Duell in der Vorwoche, als sich der EV Königsbrunn nach einem 0:3-Rückstand mit einer starken Aufholjagd erst im Penaltyschießen geschlagen geben musste, hoffte man auch am Freitagabend in Memmingen auf ein weiteres enges Spiel. Doch dieses Mal waren die Vorzeichen andere – und das zeigte sich über die gesamte Spielzeit deutlich.
Mit einer dezimierten Mannschaft um ihren Couch Tim Lipperten reisten die Pinguine zu den Indians, die sich aktuell in absoluter Topform befinden. Von Beginn an setzte Memmingen ein hohes Tempo, kombinierte schnell und präzise und stellte die Königsbrunner Defensive immer wieder vor große Probleme. Bereits im ersten Drittel zog der Gastgeber mit vier Treffern davon und legte damit früh den Grundstein für einen klaren Heimsieg.
Auch im weiteren Verlauf blieb das Bild unverändert: Memmingen dominierte das Geschehen, nutzte seine Chancen konsequent und bestrafte nahezu jeden Fehler. Die Pinguine fanden kaum Entlastung, liefen meist hinterher und mussten anerkennen, dass Tempo und Passgenauigkeit des Gegners an diesem Abend eine Nummer zu groß waren. Am Ende stand eine deutliche 1:11-Niederlage aus Sicht des EHC Königsbrunn. Den Ehrentreffer erzielte in der 39. Minute Robin Wolf auf Zuspiel von David Gerner und Peter Stoffels.
Trotz des klaren Ergebnisses blieb die Mannschaft über 60 Minuten hinweg diszipliniert. Auch in schwierigen Phasen und bei wachsendem Rückstand ließ sich das Team nicht zu unnötigen Härten oder Frustfouls hinreißen, sondern kämpfte fair bis zur Schlusssirene.
Für den Königsbrunn heißt es nun, dieses Spiel schnell abzuhaken und entsprechend zu trainieren für das nächste Spiel am 31.01.26 um 16.45 Uhr gegen die SG Germering/Fürstenfeldbruck in Fürstenfeldbruck.
Bericht: Evi Wolf