3 Spiele in 7 Tagen

Das Jahresende brachte für die erste Mannschaft der SG EHC Königsbrunn / EV Königsbrunn drei Auswärtsspiele binnen 7 Tagen mit sich. 

So ging es am 22. Dezember im Curt-Frenzel-Stadion gegen die EG Woodstocks Augsburg. In diesem hart umkämpften Spiel unterlagen die Brunnenstädter den Lokalrivalen aus Augsburg mit 6:4 (wir berichteten). 

Weiter ging es am 2. Weihnachtsfeiertag in Oberstdorf. 

Vor rund 200 Zuschauern traten die Pinguine gegen die zumindest in der Spieleranzahl deutlich überlegenen Allgäuer an. 

Das Team um Trainer Erik Fabian ist bekannt dafür, rasant und furios ins Spiel zu starten - so auch diesmal. In einem schnellen und kräftemäßig durchaus augeglichenen ersten Spielabschnitt erzielte Lukas Stadelmann (Reinholz) in der 12. Spielminute den Treffer zum 1:0 für die Gastgeber. Die Pinguine, die aus diversen Gründen auf etliche Spieler verzichten mussten, hielten jedoch mit einer starken Leistung dagegen. 

Wurde der erste Spielabschnitt noch mit 0:1 verloren, wurde im Mitteldrittel ein Drittelergebnis von 2:2 erzielt. Dieses Ergebnis spiegelt auch den heißen Kampf wieder, den sich beide Mannschaften auf dem Eis lieferten. Nachdem in der 26. Spielminute aufgrund eines Kniechecks eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Joachim Hartmann ausgesprochen wurde, spielten die Pinguine die folgenden fünf Minuten in Überzahl. Diese Gelegenheit ließ sich das Team um Ersatzkapitän Felix Hirschberger nicht entgehen. So dauerte es nur 28 Sekunden, bis Fabian Lipp (Knopf) die Scheibe ins Tor des Oberstdorfer Goalies Dominik Bauer befördern konnte.  

Dieser Ausgleichstreffer verlieh den Pinguinen einen weiteren Motivationsschub, der Kampf auf dem Eis wurde zusehends härter. Nur wenige Minuten später gelang es Jonas Feldmaier (Hirschberger), die Führung erstmals den Pinguinen zuzusprechen. 

Jedoch hielt die Führung nur kurz an. Durch Unachtsamkeiten in der Königsbrunner Defensive gelang der SG Oberstdorf / Sonthofen ein Doppelschlag binnen eineinhalb Minuten: Martin Hocker netzte zwei Mal in Folge ein und brachte somit die Führung wieder nach Oberstdorf. 

Mit diesem Spielstand von 3:2 starteten beide Teams in den Schlussabschnitt. 

Auch in diesem Drittel sahen die Zuschauer einen spannenden Spielverlauf, beide Mannschafen waren hochmotiviert, den Sieg Nachhause zu bringen. So wurde auf beiden Seiten häufig auf das gegnerische Tor gefeuert. Etwas mehr Glück hatten hierbei zunächst die Gastgeber. Kevin Adebahr (Kohler) erhöhte die Führung rund eine Viertelstunde vor Spielende auf 4:2. Doch damit wollten sich die Pinguine nicht geschlagen geben. Nicolai Pest (Feldmaier, Hirschberger) gelang nur kurze Zeit später der Anschlusstreffer zum 4:3. In den verbleibenden elf Minuten zogen die Pinguine alle Register, fuhren zahlreiche Angriffe,  zuletzt ersetzte Coach Klaus Timpel den Schlussmann Moritz Erdwig, der bis dato eine überragende Leistung zeigte, zugunsten eines weiteren Feldspielers, um die letzten zweieinhalb Minuten mit einem Mann mehr den Ausgleich zu erzwingen. Zwar verlagerte sich das Spiel nun ausschließlich in das Drittel der Gastgeber, der erhoffte und verdiente Ausgleich blieb für die Pinguine jedoch aus. 

Erneut zeigten die Pinguine in diesem Spiel eine solide, kampfstarke und engagierte Leistung, die jedoch mit einer erneut knappen Niederlage kein zählbares Resultat für die Pinguine aufweisen kann. 

Allerdings war an diesem Abend das Spielergebnis für die Pinguine irrelevant. Die Mannschaft zeigte wie immer einen super Charakter, um gemeinsam mit den Eisbären aus Oberstdorf einen Fotogruß für einen Mitspieler zu verfassen, der auf dem Weg ins Stadion mit dem Auto verunfallte. Dass er hierbei unverletzt blieb, war für die Jungs an diesem Abend weitaus wichtiger, als in Oberstdorf einen Sieg zu erringen.

Weiter ging es dann am 28. Dezember bei den Flößern in Lechbruck. Die Pinguine, die in diesem Spiel mit einem äußert kleinen Kader antreten mussten - etliche Spieler waren erkrankt oder verletzt bzw. fielen anderweitig aus, mussten sich auf ein schweres, kräfteraubendes Spiel im Lechparkstadion gefasst machen. 

Die Gastgeber, die das Hinspiel in Königsbrunn lediglich mit einem knappen 3:4 für sich entscheiden konnten, wollten vor heimischem Publikum einen weiteren Sieg erringen. 

Nur eineinhalb Minuten nach dem ersten Bully zeigten die Pinguine durch einen Treffer von Jonas Feldmaier (Hirschberger, Pest), dass die Pinguine gewillt sind, den Kampf gegen die Flößer aufzunehmen. 

In einem rasanten Spiel bei eisigen Temperaturen lieferten sich die beiden Mannschaften ein sehenswertes Spiel. Nachdem die Pinguine immer wieder die Strafbank besuchen mussten, war es ein leichtes für die Flößer, vier Tore im ersten Spielabschnitt zu erzielen, zwei Treffer davon wurden im Powerplay erspielt. 

Bereits nach 20 gespielten Minuten war den Pinguinen klar, dass die verbleibenden 40 Minuten extrem anstrengend und kräfteraubend werden würden. Die Drittelbilanz der zweiten Spielabschnitts verlief ähnlich wie die des ersten Drittels - die Flößer erzielten vier Hütten, wohingegen die Pinguine nur zwei Treffer nachlegen konnten. Erneut war es das eingespielte Trio um Jonas Feldmaier, Felix Hirschberger und Nicolai Pest, die für die beiden Königsbrunner Tore sorgten. Auch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe auf Seiten der Flößer sorgte nicht dafür, dass die Gastgeber aus Lechbruck aus dem Rhythmus gekommen sind. Somit stand es nach zwei Dritteln bereits 8:3 für die Gastgeber. 

Wenngleich die Brunnenstädter im Schlussdrittel keinerlei Aussichten mehr hatten, das Spiel nochmals zu drehen, zeigte sich die Mannschaft wie immer als Fairplayer und behielt bis zum Schlusspfiff die Nerven. Auf beiden Seiten fiel jeweils ein Tor, diesmal war bei den Pinguinen Nicolai Pest der Torschütze (Hirschberger, Holzapfel). Besonders hervorzuheben war in diesem Spiel erneut Goalie Moritz Erdwig, der durchwegs klasse Paraden und Saves ablieferte.

Neben dem Endergebnis von 9:4 war ein weiterer verletzungsbedingter Ausfall für die Pinguine besonders schmerzlich. Timo Knopf musste das Spiel vorzeitig beenden und fällt voraussichtlich mehrere Wochen aus. An dieser Stelle gute Besserung, Timo!

Im Jahr 2018 steht für die SG EHC / EV Königsbrunn kein weiteres Spiel an. Die Pinguine nutzen nun den Jahreswechsel, um zu regenerieren und die Kraftreserven wieder zu füllen. 

Zwar konnten die Pinguine in der  Punktrunde der Saison 2018/19 bisher nur zwei Spiele für sich entscheiden, jedoch sind die abgerufenen Leistungen durchwegs sehenswert und gelungen. Insbesondere der Ausfall mehrerer Spieler schmerzt das Team sehr und ist ein weiterer Faktor, der es den Pinguinen erschwert, Siege einzufahren.

So repräsentiert die Tabelle mit sechs Punkten zwar die aktuelle Position der Pinguine in ihrer Gruppe, die nicht zählbaren Parameter, Kampfgeist, Teamwork und Zusammenhalt, sind jedoch nur auf dem Eis zu sehen. Für das neue Jahr gilt es für die Pinguine, an die vorhandene Leistung anzuknüpfen, um Erfolge im Spiel sehen zu können. 

Im neuen Jahr stehen für die Pinguine noch drei Spiele an. 

Am 6. Januar 2019 geht es auswärts in Türkheim um drei Punkte. Nach einem spielfreien Wochenende findet am 19. Januar 2019 das Rückspiel in Senden statt, ehe am ersten Februarwochenende das letzte Heimspiel der Saison gegen Türkheim auf dem Spielplan steht. 

Nun gilt es nur noch, sowohl allen Zuschauern, Fans und Unterstützern, sowie dem gesamten Team einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches neues Jahr 2019 zu wünschen. Wir hören uns nächstes Jahr wieder! 

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