Ein Duell mit unschönen Emotionen

Am letzten Samstag war die U20 vom EV Königsbrunn beim ESV Türkheim zu Gast. Die erste Begegnung im Oktober konnten die Königsbrunner Pinguine klar mit 9:4 gegen die derzeitigen Tabellennachbarn für sich entscheiden. Trainer Thore Knopf konnte mit fast vollzähligem Kader im Schwabenstadion anreisen, das seit 2016 überdacht ist. 



Pünktlich um 16.30 Uhr fiel das erste Bully. Königsbrunn startete hochmotiviert, denn das "Debakel" vom vorigen Spieltag wollte man unbedingt wieder gut machen. Doch auch der ESV Türkheim zeigte von der ersten Minute an, dass man heute die 9 Gegentore aus dem Hinspiel  rächen möchte. So fiel in der 7. Spielminute der erste heimische Jubel,  als die Gastgeber zum 1:0 einnetzen konnten.  Doch unbeeindruckt dessen,  spielten die Königsbrunner Kufencracks ihr Spiel weiter. Setzten sich mit viel Zug zum Tor und schnellen Kombinationen immer wieder im gegnerischem Drittel fest. Doch erst in der 16. Spielminute hatte das überragende Spiel der Pinguine Erfolg. Auf Zuspiel von Samy Neumann und Moritz Fuchs, konnte Tobias Königsberger zum hochverdienten  Ausgleich die Scheibe hinter die Torlinie bringen. Mit 1:1 ging man in die Pause.

Das zweite Drittel begann mit nahtloser Leistung beider Teams. Im schnellen Auf und Ab ging es jedoch immer härter zu Gange. Haken, Beinstellen und selbst unfaire Bandenchecks blieben von den Schiedsrichtern unbestraft. Königsbrunn war zu diesem Zeitpunkt klar die bessere Mannschaft und konnte meist nur mit unnötigen, aber teilweise gefährlichen Attacken von Türkheim gestoppt werden. Doch in der 25. Spielminute konnte Timo Meier die Scheibe seinem Sturmpartner geschickt auf die Kelle spielen und Max Fiebig netzte damit direkt zum 1:2 Führungstreffer ein. Zu diesem Zeitpunkt wäre es wichtig gewesen, dass die beiden Unparteiischen nach dem Regelwerk pfeifen,  um die sportliche Disziplin und Fairness auf dem Eis nicht ganz entgleiten zu lassen. Königsbrunn musste viel einstecken und Türkheim konnte unbestraft ein ums andere Mal den Gegner im schnellen Lauf zu Boden bringen. Dabei verletzten sich in diesem Spielabschnitt drei Spieler aus der Brunnenstadt. Selbst die sonst äusserst fairen Spieler aus dem Pinguinkader komnten die Ungerechtigkeiten nicht mehr ohne Emotionen akzeptieren. Kurz vor Drittelpause gab es statt Tore, dann mehrmals vor dem heimischen Keeper Prügeleien und unschöne Szenen, um die Gäste vom Torerfolg abzuhalten. Nachdem das Stadion fast überkochte, gab es dann doch noch die ersehnten, jedoch fragwürdigen Strafzeiten, um die Gemüter zu beruhigen.

Während dem Pausentee appellierte der Trainer an sein Team sich nicht provozieren zu lassen und weiter als besseres Team die Scheibe laufen zu lassen und den Gegner damit auszuspielen. 

Doch das zweite Drittel kostete Kraft und bereits den ein oder anderen schmerzenden Knochen. Nach 4 Spielminuten fiel dann der unverdiente Ausgleich der Gastgeber. Das Spiel wurde nun noch aggressiver und unschön. Doch Königsbrunn blieb das bessere Team und konnte sich immer wieder im gegnerischen Drittel behaupten. Ein unnötiger Check von Hinten ließ dann jedoch das Spiel, beim Stand von 2:2 , kippen. Mit "fünf plus Spieldauer" musste Königsbrunn nun fünf Minuten in Unterzahl überstehen, was in der 48. Spielminute zur 3 zu 2 Führung für die Gastgeber zu Folge hatte.  Nochmals wurden alle Kräfte für den Ausgleich mobilisiert. Doch nun stellte Türkheim eine 5er-Kette zur Verteidung auf. Nur schwer konnten die Pinguine ein Durchkommen finden, wurden immer wieder attaktiert und Verteidiger Nico Wiendl musste sogar ein Stück Zahn lassen. Beide Teams nahmen ihre Auszeiten und Königsbrunn ersetzte den Torhüter mit einem sechsten Feldspieler. Doch ein unglücklich verlorenes Bully führte zum Empty Goal der Gastgeber und zum unglücklichen Endstand von 4:2.

Zu diesem Punkteverlust konnte man zwei Knieverletzungen, einen dick geprellten Ellenbogen und einen abgebrochenen Zahn mit nach Hause nehmen. Wenn man bedenkt, dass man im Hobbybereich der untersten Liga spielt, und viele Spieler am nächsten Tag ihr Brot mit Arbeit verdienen müssen,  kann man nur den Kopf schütteln. Ist zu hoffen,  dass in den verbleibenden Spielen dieser Liga, Schiedsichter eingesetzt werden, die das Gespür für diese Jahrgänge mitbringen, unfaire Emotionen keine Fahrt aufnehmen lassen und wir noch sportlich faire und unverletzte Spiele sehen können.
Am kommenden Sonntag, 10.02.2019 hat die U20 den ERC Sonthofen zu Gast. In der heimischen Hydro-Tech-
Eisarena ist um 16.45 Uhr, direkt nach dem öffentlichen Publikumslauf, Anpfiff. Der Eintritt ist wie immer frei und das Team um Kapitän Samuel Neumann freut sich über jeden Zuschauer. An dieser Stelle wünschen wir allen Verletzten gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Strafen: ESV Türkheim: 8 Minuten
                EV Königsbrunn 10 + 5 + 20

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