Satzung

Vereinssatzung
für den
Eishockeyverein Königsbrunn
Die Pinguine
e.V.
vom
27.07.2013
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Eishockeyverein Königsbrunn „Die Pinguine“,
nach der Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Königsbrunn.
Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01.05. und endet am 30.04. des darauffolgenden
Jahres. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung und Verbreitung des Sports auf ausschließlich
gemeinnütziger Grundlage mit dem Ziel der allgemeinen Leibeserziehung seiner
Mitglieder, insbesondere der Jugend. Der Verein ist auch Mitglied im Bayerischen
Landes-Sportverband sowie gegebenenfalls auch in weiteren Sportverbänden,
soweit dies dem Vereinszweck dienlich ist.
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und
erkennt dessen Satzung und Ordnungen an. Durch die Mitgliedschaft von
Einzelpersonen im Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen
zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das
Vereinsvermögen.
Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich
dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Sportfachverbänden
sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.
§ 3 Vereinstätigkeit
Die Verwirklichung des Vereinszwecks erfolgt insbesondere durch die Ausübung
der Sportart Eishockey, die Durchführung eines Trainingsbetriebes für am Sport
Interessierte, Teilnahme von Mannschaften des Vereins an Sportwettkämpfen,
Förderung der Nachwuchsarbeit, des Leistungs-, Breiten- und Freizeitsport insbesondere
im Bereich Sports.
Hierzu gehört auch – soweit vorhanden - die Instandhaltung von vereinseigenen
Sportstätten und der dort befindlichen Geräte ebenso wie die Durchführung von
Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen sowie die
Ausbildung und der Einsatz sachgemäß vorgebildeter Übungsleiter.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf
keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die
Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen
Finanzamt vorzulegen.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
Die Verwirklichung der satzungsgemäßen Zwecke erfolgt unter Berücksichtigung
der Belange des Umwelt- und Naturschutzes, soweit dies ohne Beeinträchtigung
eines effizienten Sportbetriebes möglich ist
§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit
Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit
nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten
entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer
angemessenen - auch pauschalierten - Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft der
Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen
Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend
ist die Haushaltslage des Vereins.
Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle
ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten,
hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch
nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch
die Tätigkeit für den Verein entstanden sind.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 4 Wochen
nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur
gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig
sein müssen, nachgewiesen werden.
Vom Vorstand kann beschlossen werden, die Aufwandsentschädigung nach Absatz
2 und den Aufwendungsersatz nach Absatz 6 im Rahmen der steuerrechtlichen
Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalsätze zu begrenzen.
Weitere Einzelheiten können in einer Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand
erlassen und geändert wird, geregelt werden.
§ 5 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Beschlussfassung
beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf
der Unterschrift der/des gesetzlichen Vertreter/s.
Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt
werden. Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.
Mitglieder haben erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres passives Wahlrecht.
Abweichend besteht für Wahlen zur Vereinsjugendleitung passives Wahlrecht mit
Vollendung des 16. Lebensjahres. Die Bestellung eines Minderjährigen wird erst
mit der Einwilligung der/des gesetzlichen Vertreter/s wirksam.
Stimmberechtigt sind Vereinsmitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr, die
zum Zeitpunkt der Stimmabgabe mindestens drei MonateMitglied des Vereins
sind..
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft und Ordnungsmaßnahmen
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung
der Mitgliedschaft enden automatisch von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.
Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum
Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat möglich.
Ein Mitglied kann aus dem Verein auf Antrag eines anderen Mitglieds oder eines
Organs ausgeschlossen werden,
a) wenn das Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seiner Beitragspflicht nicht
nachgekommen ist,
b).wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,
c) wenn das Mitglied wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung
und/oder Ordnungen bzw. gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse
und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,
d) wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des
Vereinslebens,
e) wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.
Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit
zur Äußerung zu geben.
Der Betreffende kann den Ausschlussbeschluss binnen eines Monats gerichtlich
anfechten. Die Anfechtung hat keine aufschiebende Wirkung.
Ficht das Mitglied den Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung
durch die Mitgliederversammlung gerichtlich an, so wird der Beschluss
wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die
Frist beginnt jeweils mit Zustellung des Ausschlussbeschlusses.
Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vorstand seinen Beschluss
für vorläufig vollziehbar erklären.
Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand bei Vorliegen einer
der in Abs. 3 für den Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden
Ordnungsmaßnahmen belegt werden:
a) Verweis
b) Ordnungsgeld in angemessener Höhe. Die Obergrenze liegt bei € 1.000,--.
c) Ausschluss für längstens ein Jahr an der Teilnahme an sportlichen und sonstigen
Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört
d) Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein
betriebenen Sportanlagen und Gebäude.
Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen
Briefes oder per Boten zuzustellen; die Wirkung des Ausschlussbeschlusses tritt
jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein
Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis.
Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,
insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon
jedoch unberührt.
§ 7 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrags, von Aufnahmegebühren
und Umlagen und deren Fälligkeit werden vom Vorstand im
Einvernehmen mit dem Beirat festgesetzt und können in einer Beitragsordnung
festgelegt werden.
§ 8 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung.
§ 9 Vorstand
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem stellvertretenden
Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich
vertreten durch den ersten Vorsitzenden. Der stellvertretende Vorsitzende
und der Schatzmeister vertreten den Verein zu zweit gemeinsam, im Innenverhältnis
nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden.
§ 10 Zuständigkeit des Vorstands
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht
durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem
folgende Aufgaben:
• Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;
• Einberufung der Mitfliederversammlung;
• Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
• Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung;
Erstellung eines Jahresberichts;
• Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen;
• Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von
Mitgliedern;
• Beschlussfassung über die Bildung von Abteilungen sowie die Zuweisung
einzelner Mitglieder oder Gruppen zu diesen Abteilungen.
§ 11 Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren,
vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl
des Vorstands im Amts. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied
des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied
für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§ 12 Beschlussfassung des Vorstands
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die
vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden,
schriftlich, fernmündlich oder per e-mail einberufen werden. In jedem Fall ist eine
Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung
bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei
Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender,
anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der
abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei
dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands
sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift
soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die
gefassten Beschlüsse und das Abstimmergebnis enthalten.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle
Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
§ 13 Beirat
Zur Unterstützung seiner Arbeit beruft der Vorstand einen Beirat. Dieser besteht
aus dem Schriftführer, dem Jugendleiter, dem Jugendsprecher, sowie weiteren
Personen, die der Vorstand zur Unterstützung seiner Arbeit für geeignet hält.
Schriftführer und Jugendleiter sind durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen.
Der Jugendsprecher wird durch die Jugendversammlung gewählt. Die Vereinigung
mehrerer Ämter innerhalb des Beirats ist zulässig.
Der Beirat bestimmt aus seiner Mitte einen Sprecher. Er vertritt außerhalb der
Beiratssitzungen die Interessen des Beirats gegenüber dem Vorstand.
Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu
beraten und dessen Arbeit zu kontrollieren. Er unterrichtet sich in geeigneter Weise
über die Anliegen der Vereinsmitglieder und macht dem Vorstand Vorschläge
für die Geschäftsführung.
Der Beirat hält in regelmäßigen Abständen Sitzungen ab. Die Ladung obliegt dem
Sprecher des Beirats. Zu den Sitzungen ist der Vorstand einzuladen; die Vorstände
sind bei Beschlussfassungen des Beirats stimmberechtigt. In diesen Sitzungen
berichtet der Vorstand über seine Tätigkeit und stellt neue Projekte vor. Über die
Sitzungen des Beirats und eine Beschlussfassung ist ein Protokoll zu fertigen.
Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Mehrheit. Der Beirat ist unabhängig
von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Im übrigen gelten die Bestimmungen
des § 10 sinngemäß.
Mitglieder des Beirates können zu Vorstandssitzungen eingeladen werden. Sie sind
dort jedoch nicht stimmberechtigt.
Jeweils vor einer Ladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung soll eine Beiratssitzung
einberufen werden. In ihr soll die voraussichtliche Tagesordnung besprochen
werden. Insbesondere soll zu dem vom Vorstand vorzulegenden Jahresabschluss
und dem Wirtschaftplan die Zustimmung des Beirats herbeigeführt
werden.
In der Mitgliederversammlung hat der Beirat über seine Tätigkeit zu berichten.
§ 14 Abteilungen
Durch Beschluss des Vorstandes können Abteilungen gebildet werden. Sie sind in
Absprache mit Vorstand und Beirat im eigenen sportlichen Bereich tätig und
können kein eigenes Vermögen bilden.
Eine Abteilung wird geleitet von einem Abteilungsleiter und dessen Stellvertreter.
Die Wahl erfolgt auf einer Versammlung der Mitglieder der Abteilung.
Die Abteilungsleiter sind für die sportliche Belange der Abteilung zuständig. Sie
haben insbesondere regelmäßig Versammlungen der Übungsleiter der Abteilungen
einzuberufen um die Arbeit in der Abteilung zu koordinieren. Sie sind an die
Beschlüsse der Vereinsorgane gebunden.
§ 15 Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied – auch ein Ehrenmitglied
– eine Stimme. Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind
ausschließlich volljährige Mitglieder. Eine Übertragung des Stimmrechtes ist nicht
zulässig.
Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
• Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das
nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;
Entlastung des Vorstands;
• Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
• Wahl und Abberufung von mindestens zwei Revisoren; diese haben
mindestens einmal jährlich eine Prüfung der Buchführung vorzunehmen;
sie sind auch zu außerordentlichen Prüfungen berechtigt;
• Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung
des Vereins;
• Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags
sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss
des Vorstands;
• Ernennung von Ehrenmitgliedern.
In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann
die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der
Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die
Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
§ 16 Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, möglichst bis spätestens 20. Juli, soll die ordentliche
Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer
Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Sie erfolgt durch Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins.
§ 17 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.
Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der
vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer
kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.
Abstimmungen der Mitgliederversammlung erfolgen in offener Abstimmung. Die
Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der
Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann
Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens
beschließt die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer
Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der
abgegebenen gültigen Stimmen, zur Änderung des Vereinszweckes oder der Auflösung
des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich.
Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den
Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen
ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung,
die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen
Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse
und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut
angegeben werden.
§ 18 Kassenprüfung
Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählten
zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereines in rechnerischer
und sachlicher Hinsicht. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen
und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist jährlich
in der Mitgliederversammlung zu berichten.
Sonderprüfungen sind möglich.
Art und Umfang der Kassenprüfung sowie die Veranlassung von Sonderprüfungen
können in der Finanzordnung geregelt werden.
§ 19 Vereinsjugend
Die Jugend des Vereines führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet
über ihre durch den Haushalt des Vereines zufließenden Mittel im Rahmen der
Finanzordnung.
Das Nähere regelt die Jugendordnung.
§ 20 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert
oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter
Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für eine außerordentliche
Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften zur ordentlichen
Mitgliederversammlung entsprechend.
§ 21 Haftung
Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung € 500,00 im
Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber
dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur
für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig
verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der
Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen
oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen
des Vereins abgedeckt sind.
§ 22 Datenschutz
Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen,
die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband
(BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden
ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes
(BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern
digital gespeichert: Name, Geschlecht, Adresse, Telefonnummer,
E-Mailadresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Abteilungszugehörigkeit.
Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder
mit der Beitrittserklärung zustimmen.
Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen
ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen
Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben,
Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch
nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.
Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes ist der Verein verpflichtet,
im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV
zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit.
Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV.
Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung
zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungsund
Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die
erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.
Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der
Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen
Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses
Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie
die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen
aufbewahrt.
§ 23 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens hierfür einberufenen Mitgliederversammlung
mit der im § 17 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende
und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass
der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit
verliert.
Bei Auflösung des Vereins, bei Wegfall seines bisherigen Zweckes oder der Gemeinnützigkeit
fällt das Vermögen des Vereins nach Maßgabe eines durch das zuständige
Finanzamt zu genehmigenden Verteilungsbeschlusses an den „Förderverein
des Eishockeynachwuchs Königsbrunn e.V.“ (Vereinsregister Nr. 20377
AG Augsburg, Steuer-Nr. 102/108/30/702), falls dieser nicht mehr besteht, an
die Stadt Königsbrunn, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke insbesondere
für die Förderung des Jugend-Eishockey-Sports in Königsbrunn zu verwenden
haben.
§ 24 Inkrafttreten
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 24.01.2013
errichtet und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Bescheinigung:
Die geänderten Bestimmungen der Satzung (hier: Ergänzung § 2) stimmen mit
dem Beschluß über die Satzungsänderung vom 27.07.2013 und die unveränderten
Bestimmungen mit dem zuletzt zum Vereinsregister eingereichten vollständigen
Wortlaut der Satzung und allen seither eingetragenen Änderungen überein.
Königsbrunn, 04.08.2013
________________ ________________ ________________
S. Häckelsmiller W. Neumann G. Paul
1. Vorstand 2. Vorstand Schatzmeister

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